Weiterführende INFORMATIONEN

Wiederansiedelungsprojekt Bartgeier

Der Bartgeier gehört mit einer  Spannweite von fast drei Metern zu den größten Vögeln Europas. Dank eines internationalen Projektes zur Wiederansiedelung ist der Bartgeier 100 Jahre nach seiner Ausrottung in den Alpen wieder heimisch geworden. Gestartet wurde dieses erfolgreiche Artenschutzprojekt 1986 im Nationalpark Hohe Tauern. Seither wurden alpenweit 198 in Zuchtprogrammen von Zoos geschlüpfte Bartgeier freigelassen, 55 davon in Österreich. Die Wiederansiedlung der Bartgeier ist ein sehr aufwändiges Projekt. Es braucht Zuchtprogramme in Zoos, Betreuung der Horste bei der Freilassung der Jungtiere und ein internationales Monitoring der Bartgeierpopulation in den Alpen.

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Für Einsätze bestens ausgerüstet

Die Ranger sind Tag für Tag bei jedem Wetter im Einsatz, um im größten Nationalpark der Alpen zu arbeiten. Dafür brauchen sie nicht nur Wissen und Erfahrung, sondern auch die passende Ausrüstung. Der Bergsportspezialist Salewa ist kompetenter Partner des Nationalparks Hohe Tauern, wenn es um Fragen der Bekleidung und Ausrüstung für die Ranger geht.

 

 

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Partnerschulen

Sowohl für den Nationalpark Hohe Tauern, als auch für die Schulen der Region ist unser Partnerschulprojekt von großer Bedeutung. Die Partnerschaften wurden ins Leben gerufen um bei den SchülerInnen das Wissen über den Wert ihres Lebensraumes zu schärfen. An ausgewählten Beispielen soll der Wert des Natur- und Kulturerbes verdeutlicht und bei den Kindern und Jugendlichen dadurch später die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für unsere Region geweckt werden.

 

 

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Svarovski Wasserschule Österreich

Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Obwohl dies jedem bekannt ist, lässt unser Umgang mit Wasser nicht auf seine Bedeutung schließen. Ein Sprichwort besagt: „Erst wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man das Wasser“. Obwohl es im Prinzip genügend Wasser auf der Erde gibt, dieses aber nicht beliebig umverteilt werden kann, steuert heute die Welt unaufhaltsam auf eine globale Wasserkrise zu. Die Versorgung mit Frischwasser wird in diesem Jahrhundert vielleicht zum größten Umweltproblem überhaupt, welches die Menschen noch viel direkter betreffen wird als die globale Klimaerwärmung.

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Wiederansiedelung der Urforelle

Es gibt sie noch, die „Urforelle". Die Suche nach Reliktpopulationen in den wilden Gebirgsbächen des Nationalpark Hohe Tauern hat sich gelohnt.

Die Vergangenheit

Ziel des Interreg IIIA Projektes „Trout examinvest" war es, autochthone Bachforellenstämme, nicht nur in den Hohen Tauern, auch in Nord- und Südtirol ausfindig zu machen. Zahlreiche Gewebeproben von Bachforellen in den entlegensten Bächen wurden entnommen und genetisch untersucht.

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Milka Initiative: „Lila liebt Grün“

Die  Milka Initiative "Lila liebt Grün" (www.lilaliebtgruen.at) möchte durch drei Programme das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt im Nationalpark Hohe Tauern verbessern:

1 - Vielfalt messen mit der Biodiversitäts-Datenbank

Bartgeier, Wasseramseln, Dreizehenspechte, Klosterfrauen, Hausmütter, Baumschläfer, Langohren und Ausrufungszeichen – sie alle sind im Nationalpark Hohe Tauern zu Hause. Insgesamt sind rund 8.600 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten im Nationalpark Hohe Tauern bekannt und in der Biodiversitäts-Datenbank verzeichnet.

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Steinwild in den Hohen Tauern

Mit der Unterstützung des Steinwild-Projekts in den Hohen Tauern setzt die Privatbrauerei Stiegl ihre vor rund 20 Jahren begonnene Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern fort.

Seit den 1960ger Jahren hat die heimische Jägerschaft das Steinwild wieder in den Hohen Tauern eingebürgert. Seit der Gründung des Nationalparks Hohe Tauern vor über 30 Jahren ist das Steinwild eine wichtige Leitart des Nationalparks, welche in den letzten Jahren bereits genetisch untersucht wurde. Auch wurden einige Tiere mittels GPS-Sendern in ihrem Raumverhalten analysiert. Derzeit leben an die 1.000 Stück Steinwild in der Nationalparkregion Hohe Tauern.

Nachhaltigkeitsbericht Stiegl

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VERBUND Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern und VERBUND, Österreichs führendes Stromunternehmen, setzen mit dem innovativen Bildungsprogramm „VERBUND-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern“ ein Zeichen für den Klimaschutz.

Die mobile Klimaschule kommt direkt an die Schulen der Nationalpark-Bundesländer, wo die Nationalpark Ranger vier Tage lang einen abwechslungsreichen und interessanten Unterricht gestalten: Durch interaktives Lernen, Erfahren, Beobachten und Analysieren entwickeln die Schüler/innen ein Verständnis für die Faktoren und Zusammenhänge, die das Klima regional und global beeinflussen.

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