Besucherzentrum Mallnitz des Nationalpark Hohe Tauern

Wiederansiedelungsprojekt
Bartgeier


Mit einer Flügelspannweite von fast drei Metern zählt der Bartgeier zu den größten Vögeln Europas. Dank des internationalen Projekts zur Wiederansiedelung kann er 100 Jahre nach seiner Ausrottung auch in den Alpen wieder gesichtet werden.

 


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Das erfolgreiche und ungemein aufwändige Artenschutzprojekt zur Wiederansiedelung des Bartgeiers in den Alpen wurde 1986 im Nationalpark Hohe Tauern gestartet und dient dem Schutz des Bestandes sowie der Verbesserung der genetischen Variabilität. Die Markierung und Besenderung sämtlicher freigelassener Junggeier ermöglicht es zudem, die teils beeindruckenden Reiseaktivitäten der Tiere nachzuvollziehen und wissenschaftlich zu dokumentieren.

Mittels flächendeckendem genetischen Monitoring wird es außerdem möglich, Brutpaare zu identifizieren und Rückschlüsse auf die genetische Vielfalt innerhalb der neuen Alpenpopulation zu ziehen. 

Die Österreichischen Lotterien begleiten das Artenschutzprojekt u.a. durch Übernahme von Patenschaften für ausgewilderte Jungtiere. So konnte etwa "Caeli" im Frühsommer 2018 im Mallnitzer Seebachtal in die Freiheit entlassen werden.

 

Projektsponsor


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