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Wiederansiedelungsprojekt Bartgeier

Der Bartgeier gehört mit einer  Spannweite von fast drei Metern zu den größten Vögeln Europas. Dank eines internationalen Projektes zur Wiederansiedelung ist der Bartgeier 100 Jahre nach seiner Ausrottung in den Alpen wieder heimisch geworden. Gestartet wurde dieses erfolgreiche Artenschutzprojekt 1986 im Nationalpark Hohe Tauern. Seither wurden alpenweit 198 in Zuchtprogrammen von Zoos geschlüpfte Bartgeier freigelassen, 55 davon in Österreich. Die Wiederansiedlung der Bartgeier ist ein sehr aufwändiges Projekt. Es braucht Zuchtprogramme in Zoos, Betreuung der Horste bei der Freilassung der Jungtiere und ein internationales Monitoring der Bartgeierpopulation in den Alpen.

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Zum Schutz des Bestandes und zur Verbesserung der genetischen Variabilität werden trotz erfolgreicher Freilandbruten nach wie vor junge Bartgeier in den Alpen freigelassen. Sämtliche Junggeier werden markiert und mit Hilfe von Satellitensendern lassen sich ihre zum Teil beeindruckenden Reisen dokumentieren. Ein flächendeckendes genetisches Monitoring ermöglicht die Identifikation der Brutpaare und Rückschlüsse auf die genetische Variabilität der neuen Alpenpopulation. Außerdem gibt es ein alpenweites Netzwerk zur Bartgeier-Beobachtung.

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