Weiterführende INFORMATIONEN

Wiederansiedelung der Urforelle

Es gibt sie noch, die „Urforelle". Die Suche nach Reliktpopulationen in den wilden Gebirgsbächen des Nationalpark Hohe Tauern hat sich gelohnt.

Die Vergangenheit

Ziel des Interreg IIIA Projektes „Trout examinvest" war es, autochthone Bachforellenstämme, nicht nur in den Hohen Tauern, auch in Nord- und Südtirol ausfindig zu machen. Zahlreiche Gewebeproben von Bachforellen in den entlegensten Bächen wurden entnommen und genetisch untersucht.

Wiederansiedelung der Urforelle

Wissenschaftliche Begleituntersuchungen

Im Rahmen eines Monitorings werden die Bestände des Nationalparks kontrolliert und hinsichtlich Konditionsfaktor (Längen- und Größenwachstum), Standorttreue und Eigenreproduktion  beurteilt. Die Ergebnisse sind eine wichtige Basis um mehr über die heimische Bachforelle und ihre damit verbundenen Standortvorteile herauszufinden, aber auch die Grenzen kennenzulernen. Die wissenschaftlichen Begleituntersuchungen werden in Zusammenarbeit mit der Univ. Innsbruck durchgeführt; die Daten wurden durch die fischereibiologische Forschung bereits mehrfach in Forschungsarbeiten genutzt.

Für den Nationalpark Hohe Tauern stellen die Begleituntersuchungen einen wichtigen Punkt zur Sicherstellung der regionalen Arten dar und v.a. um Kenntnisse über den natürlichen Aufbau einer Bachforellenpopulation in Gebirgsbächen zu gewinnen – ohne menschliche Eingriffe (v.a. Entnahme durch Sport-Fischerei).

Die Monitoring-Maßnahmen werden je Gewässer nach Bedarf jährlich durchgeführt – abhängig von Vorjahresergebnissen (Eigenreproduktion) und Ereignissen wie Hochwasserabflüssen.

 

 

 

 


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