Weiterführende INFORMATIONEN

Universumdokumentation "Der Schatz der Hohen Tauern"

Im Jahr 2008 wurde im ORF 2 eine besondere Dokumentation erstmals ausgestrahlt. ‚Der Schatz der Hohen Tauern’ zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Geschichte vom Zusammenleben der Wildtiere und der Menschen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Das Aufeinander treffen, das Kennen lernen und schließlich die gemeinsame Anpassung von Mensch und Wildtier und die Nutzung desselben Lebensraums war Hauptinhalt der 47-minütigen Dokumentation in bekannt hoher Universum Qualität. Dem Nationalpark Hohe Tauern war es ein besonderes Anliegen den Film zu produzieren und weiters die Filmcrew bei der Auswahl der Drehplätze, den Inhalten und den Kontakten mit der heimischen Bevölkerung zu unterstützen, um einem breiten Publikum die eindrucksvolle Kulturlandschaft des Nationalparks zu vermitteln. „Ohne die Mithilfe unzähliger heimischer Mitwirkender (ca. 200 Personen) hätten wir die Produktion gar nicht machen können“, so Filmemacher Franz Hafner.

Universumdokumentation "Der Schatz der Hohen Tauern"

Inhalt

Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In Jahrhunderte langer Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Wildtiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden. Die Dokumentation „Der Schatz der Hohen Tauern“ erzählt die einmalige Geschichte vom Zusammenleben der Wildtiere und Menschen im Gebirge, eine Geschichte, die vor Tausenden Jahren begann und die heute noch im Nationalpark Hohe Tauern weiter besteht.


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