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Jacobs Foundation und der Verein der Freunde des Nationalpark Hohe Tauern riefen mit Partnern das Integrationsprojekt „Edelweiss“ ins Leben

20 jungen Flüchtlingen wurden im Rahmen des Projekts „Edelweiss“ geholfen, in Österreich Fuß zu fassen: Der Berufseinstieg wurde durch soziale und berufliche Integrations-maßnahmen und kulturelles Lernen erleichtert.

"Der Nationalpark Hohe Tauern ist Österreichs Initiative, Natur und Kultur einer einzigartigen Region im Zusammenwirken von Mensch und Ökologie zu schützen und zu pflegen, um sie als Vorbild für den bewussten Umgang mit dem Erbe der Menschheit zu entwickeln."  Das war der Grundgedanke des ehemaligen Gründungs- und Ehrenpräsidenten des Vereins der Freunde des Nationalpark Hohe Tauern, Klaus J. Jacobs, der diese Institution im Jahr 1993 ins Leben gerufen hat.

Bis heute ist die Familie Jacobs einer der wichtigsten Förderer und Partner des Vereins – insbesondere durch die Jacobs Foundation, eine international tätige Schweizer Stiftung, die sich der Kinder- und Jugendentwicklung widmet. Auch das neue Integrationsprojekt „Edelweiß“ konnte durch die finanziellen Mittel der Jacobs Foundation durchgeführt werden.

Werner Wutscher, Präsident des Vereins der Freunde des Nationalpark Hohe Tauern, und Nicolas Jacobs, Vizepräsident und Sohn des Gründungspräsidenten, besinnen sich mit diesem Projekt wieder auf die Wurzeln der Institution – sie haben dieses in enger Kooperation mit der Caritas, dem Land Tirol, der Sigmund Freud Universität und der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik ins Leben gerufen, um zunächst 20 jungen Flüchtlingen dabei zu helfen, in Österreich Fuß zu fassen.

Wutscher und Jacobs freuen sich, 20 jungen Menschen Berufseinstieg zu erleichtern

Die Maßnahmen für die jungen Menschen reichten von individueller Beratung mit Jobcoachings und Bewerbungstrainings über Arbeitspraktika in Betrieben bis zu Naturvermittlung durch Nationalparkaktivitäten – gemeinsam mit erfahrenen Nationalpark-Rangern. „Wir gaben den Jugendlichen damit die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Berufsfelder im Umfeld des Nationalparks Hohe Tauern zu erlangen sowie Menschen und ihren Arbeitsalltag in der Region kennen zu lernen. Sie konnten sich in diesem Rahmen praxisnah auf ihr berufliches und soziales Leben in Österreich vorbereiten – denn ihre Kompetenzen wurden in dem sechswöchigen Programm gestärkt“, erzählt Werner Wutscher.

„Wir erleichterten den Jugendlichen mit dieser Initiative den Einstieg in den Arbeitsmarkt – und außerdem erhielten die jungen Menschen die Möglichkeit, aus ihrem gewohnten Umfeld herauszutreten und gemeinsam mit anderen eine lehr- und ereignisreiche Zeit zu verbringen“, ergänzt Nicolas Jacobs, der mit ganzem Herzen hinter dem neuen Berufsqualifizierungsprojekt steht. „Die Initiative entspricht voll und ganz dem Grundgedanken unseres Vereins, den mein Vater mit ins Leben gerufen hat, sowie dem der Jacobs Foundation. Wir sind uns sicher, dass wir damit ein Vorbildprojekt für Österreich geschaffen haben“, meint er abschließend.

Über den Verein der Freunde des Nationalparks Hohe Tauern

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Finanzierung von Projekten in den Bereichen Ökologie, Naturschutz, wissenschaftliche Forschung, Schutz und Erhaltung von Kulturgütern und Publikationen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Nationalparks Hohe Tauern. Dem Verein gehören 2.000 Mitglieder an. Weitere Informationen: www.tauernfreund.at

Über die Jacobs Foundation

Die Jacobs Foundation, gegründet 1988 in Zürich durch den Unternehmer Klaus J. Jacobs, engagiert sich als private philanthropische Stiftung für die Verbesserung der Kinder- und Jugendentwicklung. Getragen von der Vision ihres Gründers, wonach nur eine Gesellschaft nachhaltig erfolgreich ist, die möglichst allen Mitgliedern die Chance auf eine gute Ausbildung ermöglicht, fördert sie mit einem Jahresbudget von rund 35 Millionen Schweizer Franken weltweit innovative Interventionsprojekte und Forschungsprogramme zur Kinder- und Jugendentwicklung. Zudem fordert sie den Austausch zwischen Spitzenforschern und unterstützt maßgeblich die private Jacobs University in Bremen. Jährlich vergibt sie die mit 1,2 Millionen Franken dotierten Klaus J. Jacobs Preise für Spitzenforschung und innovative Praxisprojekte in der Kinder- und Jugendentwicklung. Mehr Informationen unter www.jacobsfoundation.org


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